http://artlaboratory-berlin.org/home_eng.htm

Synesthesia Symposion in Berlin

News:::

 

Next exhibition: Moscow Biennale 2013

 

BITS  TO  PIECES

 

http://5th.moscowbiennale.ru/en/program/special_projects/bits_to_pieces.html

 

Opening: 23th September 2013

Duration: 20th October 2013

 

 

Moscow–Sokol, Center of Contemporary Art

 

 

DIGITAL SYNESTHESIA

PEEK-FORSCHUNGSPROJEKT (2013-2016) 

mit Katharina Gsöllpointner  und Ruth Schnell

Universität für angewandte Kunst, Abt. Digtal Kunst., Wien

www.digitalsynesthesia.net

 

  

Digital Synesthesia

English abstract

 more information: www.digitalsynesthesia.net

 

The Digital Synesthesia project expands the range of scientific synesthesia research by introducing the

possibilities of digital technologies as artistic research media. While science hopes to find answers to

unresolved questions in memory and perceptual research by means of specially induced stimuli that the

sense organs and human brain process to impressions, artists have contributed to an artistic evolution

informed by digital art in the field of experimental perceptual art that in addition to its potential in the area

of knowledge and aesthetics also sheds light on the accelerated pace of technological evolution.

Unlike synesthesia in traditional artistic media, digital art is distinguished by specific characteristics

that set it apart from other artistic works: due to the fact that digital artworks are simultaneously based on

multimedia and technology, they principally permit the artistic production of “objectifiable” synesthetic

perception processes.

Past scientific research has barely concerned itself with the perceptive characteristics of digital artworks

in relation to synesthetic factors. Due to its innovative approach to research, the Digital Synesthesia project

fills this gap.

The objective of the research project is to provide an experimentation platform for the presentation of

synesthetic mechanisms in the perception of digital artworks. This experimentation platform is meant to be

arranged in such a manner that the observation of the project process by artists and scholars becomes part

of the research process The observation process is reflected by using communicative and aesthetic

feedback loops in the form of a project website, two transdisciplinary workshops, research interviews, an

interdisciplinary symposium, and an exhibition, and it is incorporated into the research process. The

production process itself and the research results include technical, aesthetic, reflexive, and textual design

elements.

The experimentation structure is configured jointly by the artists and scholars at the interfaces of

perceptual and aesthetic research and digital art production. The artists research the synesthetic moment in

the perception of digital artworks in consideration of the current state of knowledge in the neurosciences

and cognitive sciences and therefore allow for new scientific knowledge in the field of synesthesia

research. In the form of twelve interactive, multimedia digital artworks, the artists produce an experimental

arrangement that enables the study of perception of synaesthetics in European and Asian recipients.

Romana Schuler, Die Zöllner Figur oder Wie kommt  das Lächeln des Djinni zustande, 1987/2012
Romana Schuler, Die Zöllner Figur oder Wie kommt das Lächeln des Djinni zustande, 1987/2012
Romana Schuler, Zöllnerfigur, 2012, 3D-Prototyping
Romana Schuler, Zöllnerfigur, 2012, 3D-Prototyping

Romana Schuler:

Die Zöllner Figur oder Wie kommt das Lächeln des Djinni zustande? (2012)

303 x 215 x 140 mm (H x B x T),

 farbiger 3D-Druck, Polymergips, Prototyp, infiltriert, geschliffen

 

Der zeitgenössische Umgang mit Materialität, wie auch im Fall der digitalen Plastik, führt zu neuen erkenntnistheoretischen Schlüssen in der bildenden Kunst und deren Wandel. Die digitale Plastik ist eine weitere Entwicklungsstufe von Virtualität sowie von abstrakten Vorstellungen und Begriffen. Dabei stehen nicht nur neue formale Strategien von digitalen Systemen im Vordergrund, sondern auch theoretische Erkenntnisse zur Wahrnehmung von Parallelitäten und Divergenzen zwischen klassischer Skulptur und digitaler Plastik. Pseudoskulptur, materialisierte Scheinkörperlichkeit, digitale Bildhauerei, 3D-Skulpturen, nach dem technologischen Verfahren 3D-Prototyping-Skulpturen genannt, sind nur einige der Begriffe, die diesem neuen Medium gerecht werden wollen.

Im Zuge meiner wissenschaftlichen Arbeit zur experimentellen Wahrnehmung von Scheinbewegung und Scheinkörperlichkeit befasste ich mich auch mit verschiedensten Reflexionen und Experimenten zur bekannten Zöllner Figur (1860), die nach ihrem Erfinder, dem Physiker und Kosmologen Friedrich Zöllner benannt ist und bei der es sich Zöllners Auffassung nach um eine rein psychisch bedingte optische Erscheinung handelt, die weder ein mathematisches noch ein physikalisches Phänomen darstelle. Wilhelm Filehne versuchte 40 Jahre später, dieser bereits sehr bekannten „Zöllner Figur“ in Form eines dreidimensionalen Modells Gestalt zu verleihen. Wie auch Ernst Mach oder Vittorio Benussi lehnte Filehne den Begriff der „optischen Täuschung“ kategorisch ab. Das „Körperlichsehen“ einer Zeichnung oder Fotografie betrachtete er in diesem Zusammenhang als weit größere Täuschung, denn „unser Räumlichsehen der wirklichen Welt, obwohl es der Wirklichkeit entspricht, ist dann, physiologisch und psychologisch genommen, eine – allerdings sehr zweckmäßige und erfreuliche – Generaltäuschung“ (Filehne 1898). Diese Überlegungen zu den Wahrnehmungsforschungen von Zöllner bis Filehne und ein Forschungsprojekt an der Abteilung für Digitale Kunst haben mich dazu ermutigt, eine meiner frühen abstrakten, geschnitzten Holzskulpturen (1987) zu scannen und formal so zu modifizieren, dass ich die Zöllner Figur als Oberflächenmuster im 3D-Prototyping-Verfahren anwenden konnte. Neben den neuen formalen Möglichkeiten, die im Ansatz bereits auf Filehne zurückgehen, versuchte ich mithilfe der 3D-Prototyping-Technologie eine Plastik herzustellen, die sich unendlich oft mit dem markanten Oberflächenmuster variabel gestalten lässt. Die Deutung der Zöllner Figur unterliegt hier einem Wandel. Sie wird nicht mehr als allein psychische Erscheinung definiert, sondern verweist als digitale „Skulptur“ im höchsten Maße auf ihren mathematischen Charakter.

Romana Schuler, 30. April 2012

 

 

Aktuelles

Digital Synaestesia
Kurzbeschreibung zum PEEK-Forschungs-Projekt:
Digital Synaesthesia
Abstract_en_Synesthesia.pdf
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Programm zur NORDIC-Conference, 24-27th Oct. 2012
2012-02-15 Preliminary programme Nordik.
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Universität für Angewandte Kunst

Digitale  kunst – Wien

 

Djinni in a Bottle - Materialisation and Mediality 

 

Ab 20. September 2012 auf der Viennafair 2012, in Wien

mehr info:

 

http://www.galerie-lisihaemmerle.at/viennafair2012.htm

 

 


Eröffnung: Dienstag 15.5. 2012, 19 Uhr

 

Dauer: 16.05. - 30.06.2012

 

Öffnungszeiten: Mi - Fr 14 - 18 Uhr, Sa von 10 - 12 u. 14 - 16 Uhr

 

Liste der teilnehmenden Künstler-Innen/Theoretiker-Innen:

Wolfgang Fiel - Margarete Jahrmann - Nicolaj Kirisits - Peter Koger - Bernd Kräftner - Martin Kusch -  Max Moswitzer - Jan Lauth - Lydia Lindner - Niki Passath -     Ruth   Schnell – Veronika Schnell - Franz Schubert - Romana Schuler - Roland Schöny - Tommy Schneider - Stefanie Wuschitz.

 

GALERIE LISI HÄMMERLE, Anton-Schneider-Strasse 4a

6900 Bregenz - AUSTRIA,  +43 664 52 88 239

www.galerie-lisihaemmerle.at

 

 

May 15– June 30, 2012

The exhibit "Djinni in a Bottle - Materialisation and Mediality" expands the terrain of contemporary art with new conceptual aspects which break into the world of computer-generated means of production rarely used to date. The project started with approximately fifteen pieces from the Department for Digital Art at the University of Applied Arts in Vienna created with 3-D prototyping. This process, primarily used in architectural design, has now been found a place in the artist's toolbox used to create objects. The digital calculations were first turned into 3-D prints and then became the basis for pieces, models, objects, and sculptures in a variety of media.

This technology is opening up completely new opportunities to take media art aesthetic concepts previously only possible as computer animations or even just virtual data sets and create them in three-dimensional physical form. For the first time artists and theoreticians are able to bring their different viewpoints even more tightly together.

 

 

Die Ausstellung „Djinni in a Bottle - Materialisation and Mediality“ erweitert das Feld der Gegenwartskunst durch neue konzeptuellen Fragestellungen und dringt in ein bis dato noch kaum genütztes Terrain Computer generierter Produktionsformen vor. Ausgangspunkt des Projekts mit rund 15 Positionen aus dem Umfeld der Abteilung für digitale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien ist die künstlerische Aneignung jenes Verfahrens zur Herstellung von Objekten, das bisher vor allem in Architektur und im Design zur Materialisierung von Entwürfen angewendet wird und unter dem Titel „3D-Prototyping“ firmiert. Auf Basis digitaler Berechnungen erfolgt die Umsetzung von Werkstücken, Modellen, Objekten und Skulpturen als 3D-Print zumeist in verschiedenen Kunststoffen.

Mit dieser Technologie eröffnen sich vollkommen neue Möglichkeiten, ästhetischen Vorstellungen die bisher lediglich als Animationen für den Computerbildschirm visualisiert werden konnten oder überhaupt nur als Datensätze existierten und daher immateriell blieben, aus der Praxis der Medienkunst heraus dreidimensional gegenständlich zu realisieren. Erstmalig führen KünstlerInnen, und TheoretikerInnen ihre unterschiedliche Ansätze in dieser Dichte zusammen.

 

 

In Vorbereitung:

Egon Schiele, Hystericus Contemporary, im Passagen Verlag, Wien 2012

 http://www.passagen.at/cms/index.php?id=62&isbn=9783709200223&L=0

(erscheint im April 2012)

 

 

Teilnahme: The 10th NORDIK Conference for Art History,  

Art Theory as Visual Epistemology,

24-27th October 2012
Stockholm University, Sweden 

More information: http://nordicarthistory.org/conference

 

 

Experimentelle Ästhetik, Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik,

Kongress an der Kunstakademie in Düsseldorf, 4. bis 7. Oktober 2011  

http://www.dgae.de/downloads/SchulerTextMach.pdf

(erschienen im Jänner 2012)

 

http://www.tiroler-landesmuseum.at/html.php/de/ferdinandeum/ausstellungen/kunstankaeufe

Ausstellung der Kunstankäufe vom Land Tirol, 3. Dezember 2011 bis 27. Mai 2012

 

 

 

 

Facetten der Wahrnehmung, Zur Erforschung des Komplexauges, autokinetische Empfindungen und Innsbrucker Umkehrbrillen
Beitrag für Thomas Feuerstein Fly Room, Innsbruck September 2011
katalog-fly-text-romana-dt.pdf
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Eassy for Thomas Feuerstein, September 2011
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